Donnerstag, 13 Dezember 2018
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Auf den Punkt gebracht...

 

diesmal von
Jochen Kümmerle

 

Mitglieder der Gemeinde berichten ...

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Tageslosung

Ich tilge deine Missetat wie eine Wolke und deine Sünden wie den Nebel. Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich!
Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.

Auf den Punkt gebracht!

„Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.“ Mt. 2,10
 
Was sind das für Leute, die damals den Stern gesehen haben?
Manche Bibelübersetzungen sprechen von Weisen. Daraus hat sich die Vorstellung von den „heiligen drei Königen entwickelt“. Genau gesagt waren es waren es Sterndeuter. Sie wussten wie man das Erscheinen und die Stellung von Sternen deutet. Derartige Aktivitäten waren im Alten Testament dem Volk Gottes strikt verboten. Die Juden hatten von ihrem Gott die Thora als Wegweisung für ihr Leben bekommen. Sie standen nicht  unter der Herrschaft der Gestirne, sondern unter den guten Weisungen ihres Gottes. Darauf sollten sie sich verlassen und nicht auf Wahrsager und Zeichendeuter hören.
Die Bibel sagt uns nicht genau, aus welchem Land die Sterndeuter kamen. Sie waren auf jeden Fall Heiden, die nicht zum Volk Gottes gehörten. Als sie nach Jerusalem kamen, fielen sie sofort auf. Noch überraschender war ihr Anliegen: sie waren gekommen, um den neugeborenen König der Juden anzubeten. Als das der König Herodes hörte, erschrak er zutiefst und mit ihm die ganze Stadt.
Ausgerechnet diese Heiden, die den Gott Israels nicht kannten und aus der Sicht der Frommen ganz weit weg von Gott waren, benutzte Gott um sein Volk auf das Kommen des Retters aufmerksam zu machen. Merkwürdig! Aber so überraschend sind Gottes Wege oft. Sie sprengen unsere Vorstellungen. Sie hinterfragen uns in unserem Denken. Beim Lesen dieses Berichtes von den Sterndeutern und der Reaktion in Jerusalem habe ich mich gefragt: Geht es mir manchmal auch so? Aus meiner Sicht gibt es Menschen, von denen ich vielleicht denke: die sind so gleichgültig gegenüber Gott, dass sie niemals einen Zugang zum Glauben bekommen werden. Und wenn ich weiter darüber nachdenke merke ich: dieses Denken beeinflusst meine Einstellung zu diesen Menschen. Es macht mich hart und gleichgültig. Und es lässt mit klein denken von Gott und seinen Möglichkeiten.
Jesus hat einmal gesagt: „So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.“ (Lk 15,7).
Die Sterndeuter haben beim Anblick des Sterns etwas von dieser himmlischen Freude erlebt! Sie haben den Retter gefunden – auf Wegen, die sich keiner von uns hätte ausdenken können. Gottes Wege sind eben größer als unsere Gedanken und Vorstellungen. Ich möchte von dieser Geschichte lernen, keinen Menschen aufzugeben. Wenn Gott damals die heidnischen Sterndeuter zu Anbetern des Retters der Welt gemacht hat, dann kann er heute ähnliches vollbringen. Ich wünsche mir und uns, dass wir Gott dabei nicht durch unsere Gleichgültigkeit im Weg stehen, sondern vielmehr für Menschen beten, glauben und hoffen, weil Gott einen Zugang zu jedem Menschenherzen hat.
Wo Menschen Jesus finden, da kommt Freude auf! Es wäre doch schön, wenn unsere kommenden Festtage gerade von dieser Freude erfüllt wären.
Herzliche Grüße, Jochen Kümmerle

jochen kuemmerle
Mit herzlichen Grüßen, Jochen Kümmerle

Der Alphakurs

findet wieder statt.

Ab  29. Januar 2014 für 10 Wochen jeweils von 19:00 bis 21:45 Uhr (mittwochs) im
Gemeinschaftshaus
Kronenwirtsberg 18
91555 Feuchtwangen

Zusätzlich ist ein gemeinsames Wochenende geplant.

persönlich berichtet...

BettinaGoegelein
von BETTINA GÖGELEIN
 
Ich weiss wohl, was ich für Gedanken über euch habe: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.
Jeremia 29,11
Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine grosse Belohnung hat.
Hebräer 10,35
 
Diese beiden Bibelverse zogen Manfred und ich am Neujahrsmorgen als Jahreslose. Als ich sie gelesen und darüber nachgedacht hatte, überfiel mich so eine unerklärliche Ahnung!
Zwei Wochen später lag ich schon in Dinkelsbühl im Krankenhaus, zu einer dringend notwendigen OP. Daraus entwickelte sich ein Befund, der für uns niederschmetternd war, ein bösartiger Tumor an der Niere.
Eine Vielzahl von Untersuchungen wurde erforderlich, während es zugleich meinen Eltern nicht gut ging und sie Pflege brauchten. So erlebten wir eine belastende Zeit. Schließlich entschied ich, mich in Worms operieren zu lassen. Am 18.02. sind mein Mann und ich nach Worms in die Klinik gefahren, und am 20.02.wurde mir die komplette rechte Niere entfernt.
 
Wir waren total überrascht wie Gott alles geführt und geleitet hatte, es war alles vorbereitet, als wir kamen. Der Professor hatte sich intensiv um mich gekümmert und auch selber operiert, was für mich ein großes Geschenk war. Auch das Pflegepersonal war sehr liebevoll und die anderen Ärzte sehr aufmerksam, wir waren total überwältigt! Es gab keine Komplikationen, und ich konnte acht Tage später die Klinik wieder verlassen.
In der Zwischenzeit hatten Manfreds Bruder und seine Frau bei uns zuhause, in Haus und Hof, die Stellung gehalten, wofür ich ihnen sehr dankbar bin.
Nach einer Woche daheim, bekam ich eine Reha - für drei Wochen - in Gunzenhausen, die mich wieder sehr gut aufgebaut und mir an Leib und Seele gut getan hat.
 
Unsere zwei Jahreslose haben sich wirklich erfüllt, wir haben einen inneren Frieden und eine Ruhe verspürt, was sich mit Worten nicht erklären lässt. Eure Gebete und euer Drandenken haben uns sehr geholfen und uns getragen, damit wir unbeschadet diese schwere Zeit durchleben konnten. Vielen herzlichen Dank dafür, Gott segne euch!
Die ganze Situation bleibt immer noch sehr spannend. Im Mai erfolgen erneut Untersuchungen. Aber wir wissen uns in Gottes Hand geborgen und er macht keinen Fehler.
 
Seid auch Ihr Gott befohlen, Eure Bettina
Zitat des Monats
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